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Damenmannschaft kommt einfach nicht in Fahrt

Man wollte Wiedergutmachung für die verlorenen Partien und sich beweisen, dass man es besser konnte. Doch schon nach 10 Minuten kam auch gegen Ahlbeck der Schlendrian in die Partie und es wurde wieder einmal verloren. Gegenüber ihrer letzten Reise nach Rostock (28:19) zeigten sich die Boddenstädterinnen im Offensivbereich zwar verbessert. Allerdings sollte den Damen bei ihren Offensivbemühungen die große Anzahl an Fehlwürfen und zusätzlichen technischen Fehlern das Leben schwer machen.

Die Damen der Handball-SG kamen ordentlich ins Spiel. Bis zum 4:4 in der 10. Minute konnte man das Spiel noch ausgeglichen gestalten, bevor der Faden in der ersten Halbzeit dann komplett riss. Man packte in der Abwehr nicht mehr allzu beherzt zu und die Gastgeberinnen konnten immer wieder heraus gefangene Bälle der HSG in eigene Tore ummünzen. Im eigenen Angriff spielte man den Ball den Gegnerinnen leichtfertig in die Hände und musste so viele leichte Gegenstöße hinnehmen. 12:5 hieß es nach ewas mehr als 20 Spielminuten. In dieser Phase fanden die Greifswalder Handballerinnen überhaupt nicht ins Spiel und so ging man mit einem 18:9 Rückstand in die Halbzeit.

Auch wenn die Halbzeitansprache des Trainergespanns deutlicher wurde, fruchtete diese auf dem Spielfeld nicht viel. Zwar konnte man die zweite Halbzeit mit drei Toren gewinnen, trotzdem spielte man nicht so, wie es die Mannschaft eigentlich kann. Vorne traf man zwar jetzt mehr und die Umstellung der Abwehr klappte besser als das normale Defensivspiel. Aber dennoch fehlte der letzte Biss im Angriffsspiel, um den Spielstand noch drehen zu können. Immer wieder wurde die Verantwortung vor dem Torwurf an die Nebenspielerin abgegeben oder das schnelle Angriffsspiel unterbunden, so dass einfache Kontertore Mangelware blieben.  Einige Zweiminuten-Zeitstrafen auf beiden Seiten taten ihr Übriges und so musste man, wenn man mal im Fluss war, auch schon wieder umstellen und oft in Unterzahl agieren. Letztendlich ging das Spiel mit 24:19 verloren.

Nun gilt es für die Frauen die Köpfe nicht hängen zu lassen, denn es geht deutlich besser als am vergangenen Sonntag. Das zu beweisen gilt es am 15.11 wenn die Spielerinnen des SV Grün Weiß Schwerin III in Greifswald zu Gast ist.

Es spielten:

Claudia Weber, Ina Deutschmann (Tor), Alexandra Kasch, Katrin Saß (5/1), Constanze Hundt (2), Patricia Scheible (3), Nicole Biedenweg (5), Gritt Wiese, Lisa Germans (2), Joanna Gallert (2), Susann Wiese

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