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MV-Liga Handballer erhalten sich die Chance auf den Klassenerhalt

Handball SG Greifswald – HSV Insel Usedom II 44:37 (21:19)[Fotos vom Spiel]Einen wahren Handballkrimi im Kampf um den Klassenerhalt boten am vergangenen Samstag die Spieler der Handball SG Greifswald. Dabei bezwangen sie, in einer fast über die gesamte Spielzeit ausgeglichenen Partie, die Drittliga-Reserve des HSV Insel Usedom mit 44:37. Dadurch konnte man sich auf den vorletzten Tabellenplatz verbessern und die rote Laterne wieder an die SG Crivitz-Banzkow abgeben, denn diese mussten sich zeitgleich gegen Doberan geschlagen geben. Damit entscheidet sich erst am letzten Spieltag, welche Mannschaft in der kommenden Saison in der Verbandsliga antreten muss. Von Beginn an sahen die knapp 50 Zuschauer in der Sporthalle I eine ausgeglichene Partie. Nach dem 3:3 in der 5. Minute konnten sich die Gäste bis auf 3:5 absetzen. Doch die Hausherren hatten die passende Antwort parat und gingen nach drei Toren ohne Gegentreffer in der 9. Minute mit 6:5 in Führung. Bis zum 10:10 war das Spiel weiterhin völlig ausgeglichen, denn mal legte die eine Mannschaft vor und das andere Team glich aus oder umgekehrt. Das Tempo im Spiel blieb weiter hoch und jeder Fehler wurde knallhart mit einem Gegentor bestraft. Die Greifswalder übernahmen nun mehr und mehr die Initiative im Spiel und konnten sich nach dem 13:11 in der 20. Spielminute bis auf 16:13 in der 22. Spielminute absetzen. Das war die erste Drei-Tore-Führung in dieser Partie. Leider brachte diese Führung nicht die nötige Ruhe ins Greifswalder Angriffsspiel, denn einige Fehlwürfe luden die Gäste zum Kontern ein. So schmolz der Vorsprung Tor um Tor und in der 26. Minute war beim 17:17 wieder alles völlig ausgeglichen. Nach zwei Toren durch die erfolgreichsten Greifswalder Torschützen an diesem Tag, Michel Uecker und Yves Altenburg, konnte man sich wieder ein kleines Tor-Polster verschaffen. Diese knappe Zwei-Tore-Führung wurde auch bis zum Halbzeitpfiff beim Stand von 21:19 verteidigt. Trainer Krabbe forderte in der Kabine von seinen Spielern weiter engagiert zu Werke zu gehen. Grundsätzlich war er mit dem Verlauf der ersten 30 Minuten zufrieden gewesen. Allerdings gab es noch Defizite in der Chancenverwertung, denn ein knappes Dutzend Fehlwürfe sollte man im zweiten Durchgang nicht mehr fabrizieren. Und die zweite Hälfte begann zunächst recht vielversprechend für die Hansestädter. Beim 23:20 in der 34. Minute war der alte 3-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Doch nach einer Zeitstrafe gegen den Greifswalder Spielmacher Michel Uecker verlor man etwas den Spielfaden. Die Gäste nutzten die sich bietenden Räume nun geschickt aus und drehten das Spiel zwischenzeitlich zu ihren Gunsten und gingen in der 37. Minute mit 23:24 in Führung. Die kurze Zwangspause schien dem Greifswalder Mittelmann aber gut getan zu haben, denn gleich drei der nächsten Treffer gingen auf sein Konto. So wechselte die Führung wieder und in der 42. Minute leuchtete das 27:25 auf der Anzeigetafel. Das Spiel blieb aber dennoch weiter ausgeglichen, denn beim 29:28 waren die Insulaner immer noch dran. Nun wendete sich aber langsam das Blatt zu Gunsten der Greifswalder. Björn Schuster übernahm im Angriff Verantwortung und netzte mehrfach ein und Torhüter Martin Giebner entschärfte einige Würfe der Usedomer. Dadurch konnte man sich wieder Tor um Tor absetzen und ging in der 52. Minute mit 37:32 in Führung. Damit war endlich eine Entscheidung gefallen, denn am Erfolg der Greifswalder konnten die Gäste aus Heringsdorf nichts mehr ändern. Bis zum Abpfiff fielen in den letzten 8 Minuten noch insgesamt 12 Tore, ein klares Indiz dafür, dass das Tempo weiter von beiden Mannschaften hoch gehalten wurde. Nach dem Abpfiff beim Endstand von 44:37 war der Jubel riesengroß. Nicht nur wegen dem überaus positiven Ergebnis, sondern auch darüber, dass man der treuen Anhängerschaft endlich einmal wieder zeigen konnte, dass man das Siegen noch nicht verlernt hat. Auch Trainer Krabbe war nach den nervenaufreibenden vergangenen 60 Minuten sehr zufrieden mit der Leistung seiner Männer: „Alle Spieler haben heute füreinander gekämpft. Die Mannschaft hat in dieser Besetzung gezeigt, dass sie in die MV-Liga gehören. Leider konnte ich nicht in der gesamten Saison auf alle diese Spieler kontinuierlich zurückgreifen. Umso mehr freut es mich, dass sich alle Akteure ins Torprotokoll eintragen konnten, um so ihren Anteil zum sportlichen Klassenerhalt beizutragen.“ Am kommenden Samstag steht dann das letzte Spiel der Saison auf dem Programm. Dann geht es zu einer der heimstärksten Mannschaft der Liga, nach Stavenhagen. Sollte dort auch ein Sieg gelingen, hätte man den Klassenerhalt sicher in der Tasche. Bei einer Niederlage wäre man auf Schützenhilfe aus Schwaan angewiesen. Die MV-Liga bleibt also bis zur letzten Minute spannend, denn auch wenn der Meistertitel schon vorzeitig nach Parchim-Matzlow/Garwitz vergeben ist, im Kampf um die Medaillenränge haben die Stavenhagener noch ein Wörtchen mitzureden.7-Meter: Greifswald 5/4; Usedom 3/3
2-Minuten: Greifswald 4; Usedom 5Handball SG spielte mit: Giebner, Below, Bleul (1), Methner (3), Schuster (7/2), Haut (4), Zirzow (1), Dietrich (6), Altenburg (8/2), Uecker (8), Teige (1), Wodke (3), Christiansen (2)

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