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7-Meter-Werfen entscheidet Pokalkrimi

Handball SG Greifswald – Ribnitzer HV 34:35  (17:15)Landespokal–Achtelfinale. Nur ganz knapp sind die Greifswalder Handballer an einer Überraschung im Landespokal vorbeigeschrammt. Dabei wurde den gut 60 Zuschauern in der Sporthalle I ein wahrer Pokalkrimi geboten. Erst im 7-Meter-Werfen musste man sich dem Ribnitzer HV geschlagen geben. Gegen den MV-Ligisten war allerdings kein Klassenunterschied zu erkennen. Die von einem ehemaligen Nationalspieler trainierten Ribnitzer wollten mit einem klaren Sieg eine Runde weiter kommen. Die Taktik der Greifswalder sah ein wenig anders aus. Man wollte möglichst lange das Spiel offen gestalten. Dieses Konzept ging auch voll auf. Die Partie begann absolut ausgeglichen. Nach 4 Minuten stand es 3:3 Unentschieden. Dann übernahmen die Hansestädter das Zepter. Vier Tore ohne Gegentreffer waren dann das Ergebnis einer konzentrierten Spielweise, in der man immer wieder durch schnelle Konter zum Torerfolg kam. So ging man in der 8. Minuten mit 7:3 in Führung. Die Bernsteinstädter verkürzten aber postwendend den Rückstand wieder auf 3 Tore. Dieser Vorsprung konnte bis zur 15. Minute beim Stand von 11:8 behauptet werden. Nun verließ die Greifswalder etwas das Wurfglück. Das nutzten die Gäste gnadenlos aus erzielten in der 18. Minute den Anschluss zum 11:10. Doch der erfahrene Kreisläufer D. Wodke hatte die passende Antwort parat und konnte mit 2 Toren in Folge den alten Vorsprung wieder herstellen. Bis zur 22. Minute blieben die Spieler der Handball SG weiterhin am Drücker, denn der Vorsprung konnte bis auf 15:11 ausgebaut werden. In der Folgezeit erhöhte sich aber die Fehlerquote im Greifswalder Angriffsspiel. Die Ribnitzer verkürzten so Tor um Tor und stellten in der 26. Minute (15:14) abermals den Anschluss wieder her. Der Ausgleich blieb aber aus. Mit einer knappen 2-Tore-Führung beim Stand von 17:15 ging es dann in die Kabinen. Trainer Krabbe war sehr zufrieden mit der ersten Hälfte, warnte aber davor, dass die Ribnitzer sicher die Partie noch drehen wollten. Mehr als der Anschluss nach dem Wiederanpfiff ließen die Greifswalder aber nicht zu. Ganz im Gegenteil. In der 35. Minute konnte erneut eine 3-Tore-Führung erspielt werden (21:18). In den nächsten Minuten fielen die Tore dann nahezu abwechselnd auf beiden Seiten. Logische Konsequenz war, dass man in der 48. Minute immer noch mit 3 Toren in Führung lag (29:26). Das Spiel ging nun in die entscheidende Phase. Die Greifswalder setzten alles daran, die Überraschung zu schaffen. Man erspielte sich auch immer wieder gute Torchancen, doch leider versagten im Abschluss etwas die Nerven, denn diese Chancen konnten nicht immer genutzt werden. So kam es wie es kommen musste und die Ribnitzer glichen in der 55. Minute zum 30:30 aus. Den letzten Treffer der Greifswalder in der regulären Spielzeit markierte Dietrich mit einem verwandelten Siebenmeter in der 56. Minute zum 31:30. Nach dem Ausgleich zum 31:31 in der 57. Minute bestimmten im Wesentlichen die Torhüter beider Mannschaften das Spielgeschehen, denn sie hielten bis zum Abpfiff ihre Kästen sauber. Gemäß den Regeln des Landespokals kam es nach dem Abpfiff zum Siebenmeterwerfen. Den ersten Wurf konnte Giebner im Greifswalder Tor sogleich entschärfen, so dass man früh den Gegner unter Druck setzen konnte. Allerdings versagten auch dem zweiten SG-Schützen die Nerven und alles war wieder offen. Nachdem die dritten Werfer beider Mannschaften erfolgreich waren, war klar, dass nun jeder Fehlwurf über das Weiterkommen entscheidet. Und so kam es wie es kommen musste, der vierte Ball der Greifswalder landete an der Latte. Somit waren die Ribnitzer im Vorteil und diesen nutzten sie auch, denn sie verwandelten ihren vierten Siebenmeter. Da die beiden letzten Schützen beide ihre Strafwürfe verwandelten war die Entscheidung zu Gunsten des Ribnitzer HV gefallen.Etwas enttäuscht waren die Greifswalder nach dem nervenaufreibenden Spiel schon, denn es ist schon ärgerlich, in einer Partie, in der man nicht einmal im Rückstand lag, am Ende doch den Kürzeren zu ziehen. Dennoch kann man mit der gezeigten Leistung zufrieden sein, denn man konnte schließlich einer der besten Mannschaft in der MV-Liga lange Zeit Paroli bieten. Am kommenden Wochenende geht es dann in der Verbandsliga weiter. Zum letzten Spiel in der Hinrunde muss man in Barth antreten.7-Meter: Greifswald 5/2; Ribnitz 2/2
2-Minuten: Greifswald 2; Ribnitz 6Handball SG spielte mit: Giebner, Mittelstädt, Reich, Kruppa (4 Tore), Effer (3), Schulz (1), Dietrich (8/3), Uecker (4), Mouginot (2), Wodke (8), Saß, Rockicki

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