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Nichts zu holen in Berlin – HC unterliegt OSF deutlich

Das erwartet schwere Auswärtsspiel bei SG OSF Berlin endete für den HC VorpommernGreifswald mit einer deutlichen 34:21-Niederlage (15:7). Schon früh zeigte sich, dass es in der Hauptstadt an diesem Tag nichts zu holen geben würde. Zu viele eigene Fehler und mangelnde Chancenverwertung ließen den HC nie richtig in die Partie finden.

Dabei starteten die Gäste vielversprechend und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Doch was danach folgte, war aus HC-Sicht kaum zu erklären: Ganze 20 Minuten ohne eigenes Tor ermöglichten den Berlinern einen 13:0-Lauf – zur 23. Minute stand es 13:3. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit fanden die Greifswalder wieder etwas in die Spur, sodass es mit 15:7 in die Pause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel wechselten gute Aktionen mit unnötigen Fehlern. Phasenweise konnte der HC das Spiel ausgeglichener gestalten, doch eine Aufholjagd blieb aus. Am Ende stand eine zu hohe, aber verdiente 34:21-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Trotz des guten Beginns fehlte dem HC in der Folge die Durchschlagskraft: „Wir hatten Chancen, nutzen sie aber nicht – und kassieren dann einfache Gegenstöße. Im 6-gegen-6 haben sie gegen unsere Abwehr eigentlich nicht viele Lösungen gefunden. Wir waren auch gestern keine 13 Tore schlechter. Aber im Moment stoßen wir kadertechnisch einfach an unsere Grenzen und haben es gegen jeden Gegner unheimlich schwer.“

Positiv hob der Trainer die kämpferische Einstellung in der zweiten Halbzeit hervor, bemängelte aber die hohe Fehlerquote und fehlende Ballsicherheit im Angriff. „Im Moment reicht es nicht, um Spiele in dieser Liga offen zu gestalten. Daran werden wir weiter hart arbeiten und Lösungen suchen.“

Kritik am Haftmittelverbot

Unabhängig vom Spielergebnis äußerte der HC Vorpommern-Greifswald deutliche Kritik am geltenden Haftmittelverbot in der Spielstätte des OSF Berlin. Ben Westphal, sportlicher Leiter des HC, betonte: „Wir suchen keine Ausreden – das Spiel hätten wir auch mit Haftmitteln verloren. Dennoch
sorgt das Verbot für einen massiven Wettbewerbsnachteil, insbesondere auch auf finanzieller Ebene.“

Die offizielle Spielordnung des DHB schreibt die Nutzung von Haftmitteln ausdrücklich vor – und das aus gutem Grund. „Handball ohne Haftmittel ist schlicht eine andere Sportart. Fast alle Vereine bemühen sich, diese Vorgaben umzusetzen – oft mit großem Aufwand und kreativen Lösungen“, so Westphal weiter. Das Verbot sei daher nicht nur sportlich fragwürdig, sondern stelle auch eine erhebliche finanzielle Belastung für die Vereine dar: „Die Reinigung der Hallen, mal abgesehen vom Zeitaufwand, verursacht hohe Kosten – häufig im vierstelligen, teilweise sogar im fünfstelligen Bereich pro Saison. Wenn einzelne Teams wie OSF Berlin durch Sondergenehmigungen davon befreit werden, ist das schlicht unfair.“

Nicht nur der HC, sondern laut HVMV auch die anderen Regionalligateams aus M-V, wünschen sich für die Zukunft klare und einheitliche Regelungen ohne Sondergenehmigungen über eine gesamte Saison hinweg, um faire Wettbewerbsbedingungen für alle Vereine sicherzustellen.

Ausblick

Der Blick richtet sich nun nach vorn: Am kommenden Samstag um 18 Uhr empfängt der HC Vorpommern-Greifswald Empor Rostock II zum wichtigen Heimspiel in der Greifswalder Mehrzweckhalle. Trotz aller Rückschläge wollen Mannschaft und Trainer eine Reaktion zeigen. Dafür brauchen wir EUCH –jede Unterstützung zählt!

HC Vorpommern-Greifswald spielte mit: Brüggmann, Wegener, Surke (alle Tor), Biederstädt (5/1), Felkel (1), Eichhorn (1), Wessely (3), Jung (1), Werner (3), Urbaniak (3), Schlingmann (4), Bonin, Wittenbecher, Ihleburg, Uecker

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