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Bittere Niederlage im Kampf um die Tabellenspitze

HSV Insel Usedom II – Handball SG Greifswald 34:20 (17:12)Nach dem Abpfiff in der Pommernhalle in Ahlbeck machte sich Ernüchterung bei der Handball SG breit. Was war passiert? Das Spitzenspiel der Handball Verbandsliga zwischen dem bisherigen Tabellenersten (Greifswald) und dem Tabellenzweiten (Usedom) hat die Bezeichnung Spitzenspiel aus Sicht der Greifswalder mit Sicherheit nicht verdient. Mit einer deutlichen 34:20 Niederlage kam man unter die Räder. Dabei war der Start in das Spiel noch viel versprechend. In der 5. Minute lag man nach zwei Toren von Pierick Mouginot noch mit 1:2 in Führung. Und auch beim 3:3 in der 8. Spielminute sah noch alles nach einem äußerst spannenden Spiel aus. Doch dann gab es bereits den ersten Bruch im Spiel der Hansestädter. Drei Fehlwürfe bei den Greifswaldern nutzten die Usedomer geschickt aus, um sich auf 6:3 absetzen (11. Minute). Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Auch wenn die Tore bis zum 9:7 abwechslend auf beiden Seiten fielen, war zwischndurch immer mal wieder Sand im Getriebe, den zahlreiche Würfe wurden die Beute der Torwarte auf beiden Seiten. Nun gesellten sich aber auch noch technische Fehler in das Spiel der Handball SG und die Insulaner gingen erstmalig mit 4 Toren in Führung (11:7; 18. MInute). Der Greifswalder Trainer Thomas Krabbe reagierte sofort und nahm seine Auszeit. Diese Maßnahme zeigte auch sofort Wirkung, denn der Spielfluß der Gastgeber wurde unterbrochen und die eigene Abschlussschwäche konnte zwischenzeitich überwunden werden. So gelang in der 21. Minute der Anschluss zum 11:10. Die Partie war wieder offen. Der Ausgleich blieb den Greifswaldern aber verwährt, jedoch war bis zum 14:12 in der 27. Minute noch alles für die Hansestädter drin. Doch leider ließ die Konzentration nun wieder merklich nach, und da man auch noch in Unterzahl geriet, setzten sich die Hausherren bis zum Halbzeitpfiff auf 17:12 ab. Mit der ersten Hälfte war Trainer Krabbe nur bedingt zufrieden. Eine Trefferquote von unter 50 % ist einfach zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen. Mit der Defensivleistung war er bis dahin eigentlich zufrieden, aber 17 Gegentore in einer Halbzeit sind auch nicht optimal. So war die Vorgabe für die zweite Halbzeit relativ einfach: Trefferquote verbessern und hinten weiter ackern. Auch wenn nach dem Wiederanpfiff zwei Tore ohne Gegentreffer gelangen, blieb es zunächst bei dem 5 Tore Rückstand, denn beim 21:16 in der 37. Minute war noch nicht viel erreicht. Doch dann ging plötzlich bei den Greifswaldern gar nichts mehr. Irgendwie war im Spiel der Wurm drin, denn in den folgenden 20 Minuten gelangen nur 2 Tore. Die Usedomer agierten sehr effektiv in ihrer Abwehr, so dass immer wieder Würfe im Block hängen blieben. Und auch wenn die Gastgeber nur 2 Auswechselspieler hielten sie weiter das Tempo hoch. So enteilten sie bis auf 32:18 in der 57.Minute. Da war das Spiel natürlich schon entschieden und beim 34:20 wurde dann endlich abgepfiffen. Nach dem Abpfiff suchte Trainer Krabbe nach einer Erklärung für die Niederlage: „Wir hatten heute ein kollektives „Black-out“. Keiner meiner Spieler hat heute über 60 Minuten zeigen können, was er wirklich kann, egal ob Rückraum- oder Aussenspieler. Wir müssen es unbedingt wieder schaffen unsere Schwächephasen zu minimieren und im ganzen Spiel konzentriert zu Werke zu gehen.“ Die Möglichkeit dazu bietet sich bereits am kommenden Samstag in der Sporthalle I. Dann empfängt man mit Motor Barth den Tabellendritten. Vom Papier her das nächste Top-Spiel, man darf also gespannt sein, ob diese Begegnung dann das hält, was sie verspricht. 
7-Meter: Greifswald 4/0; Usedom 5/4
2-Minuten: Greifswald 5; Usedom 4Handball SG spielte mit: Nickel, Bonefeld (beide im Tor), Bleul (4 Tore), Mouginot (2), Marks, Kasch (5), Awiszus, Dachner, Formella, Wodke (4), Christiansen (1), Warmer (2), Kosira (2)

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