Mit einem klaren 31:19 Erfolg über den Stavenhagener SV hat der HC Vorpommern-Greifswald im zweiten Spiel der ersten Saison MV Liga seine ersten beiden Punkte klar eingespielt.
Musste man in der letzten Woche noch aufgrund fehlender Erfahrung den Sieg in den letzten Minuten gegen Demmin aus den Händen geben, so bestand dieses Wochenende zu keiner Zeit die Gefahr. Die Spieler um Mannschaftskapitän, Christoph Schulz, wollten den zweiten Anlauf vor heimischer Kulisse nutzen, die Berechtigung durch die ersten zwei Punkte für den Aufstieg in die MV Liga zu untermauern.
Couragiert gingen die HC Spieler zu Werke und konnten gleich den ersten Angriff des Stavenhagener SV unterbinden und gingen im Gegenzug mit 1:0 in Führung. Der 1:1 Ausgleich kam dann prompt. Doch Tore Marcs brachte die Gastgeber mit 2:1 im Gegenzug wieder in Führung, die der HC Vorpommern-Greifswald dann nicht mehr abgab. Nach knapp 7 Minuten stand es 3:2 bevor der Pommernexpress los ging. Über eine solide Abwehr mit guter Abstimmung und schnellen Beinen wurden die Angriffe der Gäste vereitelt und oft über schnelle Gegenzüge mit Toren für den Gastgeber belohnt. In der 16. Minuten gelang den Gästen das 3. Tor wobei der Gastgeber 9 Tore erzielt hatte. Zur Halbzeit stand es dann 17:7. Die Spieler des HC Vorpommern-Greifswald waren in der Halbzeitpause verhalten euphorisch, denn die Stavenhagener Spieler sollten nicht unterschätzt werden, da sie in ihrem ersten Spiel gegen Wismar in der zweiten Halbzeit solch einen Rückstand gefährlich aufholten. Dementsprechend konzentriert gingen die Gastgeber in die zweite Halbzeit zu werke und erhöhten gleich mal auf 20:8. Mit diesem Spielstand im Rücken, spielten die HC Spieler dann mitunter etwas unkonzentriert und ließen den Gegner bis auf 8 Tore heran. Doch mit der 50. Minuten fingen sich die Greifswalder und konnten den 31:19 Enderfolg festmachen.
Krabbe: Ich bin stolz auf diese junge Truppe und froh die ersten beiden Punkte verzeichnen zu können. Wir haben von Beginn an schnellen erfolgreichen Handball gespielt und dies auf Basis einer soliden Abwehr. Ich konnte ohne Sorge durchwechseln, da jeder Spieler sich sofort in die Abwehr integrierte und Druck nach vorn machte. Am heutigen Tag waren wir tatsächlich die 12 Tore besser, galliger, dass aber im Rückspielt ganz anders aussehen kann. Nun sind wir auf das erste Auswärtsspiel gespannt, können aber mit dem ersten Sieg im Gepäck motiviert der Aufgabe entgegen sehen.














