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Mit starker Moral und Fanpower zum wichtigen Auswärtssieg

Mit Moral, Kampfgeist und lautstarker Unterstützung von den Rängen hat der HC Vorpommern-Greifswald zwei enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf der Regionalliga Ostsee-Spree eingefahren. In einer hitzigen und intensiven Partie setzte sich der HC auswärts bei Blau-Weiß Berlin mit 33:28 (16:17) durch – und drehte das Spiel vor allem dank einer starken Schlussphase.

Schon vor dem Anpfiff wurde klar, dass die Greifswalder an diesem Abend nicht allein in der Berliner Havelland-Grundschule stehen würden. Rund 50 HC-Fans hatten sich auf den Weg in die Hauptstadt gemacht. Die Spieler revanchierten sich mit einer besonderen Geste und übernahmen kurzerhand den Eintritt für alle mitgereisten HC-Anhänger.

Und diese Unterstützung machte sich bemerkbar. Über die gesamten 60 Minuten sorgten die HC-Fans für lautstarke Stimmung und feuerten ihr Team unermüdlich an. Der HC startete konzentriert in die Partie und übernahm zunächst die Kontrolle. Hannes Werner brachte die Gäste früh mit 1:0 in Führung. Immer wieder legten die Hansestädter vor und die Berliner glichen aus. Für einen besonders emotionalen Moment sorgte die 11. Minute: Nach 357 Tagen Verletzungspause betrat Angus Kuhn wieder das Feld – und traf wenig später zum 9:8. 

Doch die Partie wurde zunehmend hektischer. Immer wieder unterbrachen Zeitstrafen den Spielfluss, strittige Entscheidungen sorgten für Diskussionen. Trainer Gunnar Jasmann hatte genau diese Art von Spiel erwartet: „Es war das erwartet schwere Spiel. Die erste Halbzeit verlief sehr hektisch von uns. Wir kommen zunächst gut ins Spiel, lassen uns dann durch eine Vielzahl an Zeitstrafen etwas aus dem Rhythmus bringen.“

In der 14. Minute wurde Kapitän Niklas Jung im Angriff mit glatt Rot vom Feld gestellt – eine Entscheidung, die bei Spielern, Trainern und Zuschauern gleichermaßen für großes Unverständnis sorgte. Da sich mit Jannes Bonin der zweite etatmäßige Kreisläufer bereits am Samstagmorgen krankheitsbedingt abgemeldet hatte, fehlten plötzlich zwei wichtige Stützen im Abwehrverbund.

Berlin nutzte die Unruhe und die Überzahlsituationen konsequent. Aus dem 10:10 entwickelte sich eine Berliner Druckphase. Die Gastgeber zogen auf 13:10 davon und bauten ihre Führung wenig später sogar auf 15:11 (22. Minute) aus. Doch der HC zeigte Charakter. Mit Treffern von Urbaniak, Eichhorn und Schlingmann kämpften sich die Gäste zurück ins Spiel. Kurz vor der Pause gelang der Ausgleich zum 16:16, ehe Berlin mit einer knappen 17:16-Führung in die Kabine ging.

Youngster Ihleburg nutzt seine Chance

Nach der Roten Karte für Jung rückte Bastian Ihleburg dauerhaft auf die Kreisposition – und der Youngster nutzte seine Chance eindrucksvoll. Das Eigengewächs, eigentlich noch für die A-Jugend spielberechtigt, zeigte ein bemerkenswertes Spiel, arbeitete stark im Innenblock und setzte auch im Angriff Akzente. Drei Tore standen am Ende auf seinem Konto. Trainer Gunnar Jasmann fand nach dem Spiel lobende Worte für den Nachwuchsspieler:„Ich freue mich insbesondere für Bastian Ihleburg, dass er seine guten Trainingsleistungen im Spiel bestätigen konnte.“

Berliner Führung – dann kippt das Spiel

Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst schwierig für den HC. Die Gastgeber behaupteten ihre Führung und setzten sich zwischenzeitlich erneut ab: über 21:19 schließlich sogar auf 24:20. Doch genau in dieser Phase begann die Aufholjagd der Greifswalder. Treffer von Eichhorn, Steinberg und Ihleburg brachten den HC Schritt für Schritt zurück. Die Partie wurde wieder enger, die Stimmung in der Halle lauter – und beim 27:27 in der 50. Minute war das Spiel wieder völlig offen. Urbaniak brachte den HC wieder in Führung (28:27), wenig später erhöhte Tom Steinberg, der sieben seiner zehn Tore in der zweiten Halbzeit erzielte, auf 29:28.

Abwehr und Uhl sichern den Sieg

In der Schlussphase präsentierte sich die Greifswalder Defensive überragend. Der Innenblock um Felkel und Ihleburg arbeitete konsequent, während Torhüter Paul Uhl mit vielen wichtigen Paraden glänzte. Ihleburg machte mit dem 32:28 endgültig den Deckel drauf. Die Statistik der Schlussphase spricht für sich: In den letzten 16 Minuten ließ der HC nur noch zwei Gegentreffer zu. Dabei konnten sich die Greifswalder sogar den Luxus erlauben, vier von fünf Strafwürfen ungenutzt zu lassen.

Trainer Gunnar Jasmann zeigte sich entsprechend zufrieden: „Ich bin sehr zufrieden mit unserer zweiten Halbzeit. Die Jungs blieben hellwach, konzentriert und haben als Team gekämpft, sodass wir in den letzten 16 Minuten nur noch zwei Gegentore bekamen. Da haben die Jungs einen Entwicklungsschritt gemacht und trotz Widerstände vermehrt richtige Entscheidungen getroffen.“

Tom Steinberg (10 Tore), Hannes Werner (7), Max Eichhorn (6) und Igor Urbaniak (4) übernahmen im Rückraum viel Verantwortung und waren die besten Werfer einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Mit diesem Auswärtssieg bleibt der HC im engen Abstiegskampf der Regionalliga Ostsee-Spree voll im Rennen um die sicheren Plätze. Zwischen Rang neun und zwölf liegt aktuell lediglich ein Punkt. Über Ostern sammelt die Mannschaft nun neue Kräfte, bevor am 11. April im Heimspiel gegen OSF Berlin die nächste große Chance auf zwei Punkte wartet.

HC spielte mit: Uhl, Surke, Behm (alle im Tor), Steinberg (10 Tore), Werner (7/1), Eichhorn (6), Urbaniak (4), Ihleburg (3), Schlingmann (2), Kuhn (1), Wessely, Uecker, Biederstädt, Felkel, Jung.

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