Am 01.03.2026 musste sich der HC Vorpommern-Greifswald II in der Verbandsliga Ost auswärts beim HSV Grimmen 1992 II knapp mit 33:34 (14:16) geschlagen geben. In einer intensiven und torreichen Partie entwickelte sich ein echter Handball-Krimi, der erst in den Schlusssekunden entschieden wurde.
Starker Beginn, dann der Bruch
Die Gäste starteten konzentriert in die Begegnung und konnten sich in der Anfangsphase eine Führung erspielen. Doch ab Mitte der ersten Halbzeit übernahm Grimmen zunehmend die Kontrolle. Besonders zwischen der 15. und 20. Minute kippte das Spiel: Aus einem knappen Rückstand machten die Gastgeber innerhalb weniger Minuten eine Führung. Immer wieder waren es technische Fehler auf Seiten des HCV, die Grimmen konsequent bestrafte. Ballverluste im Angriffsspiel führten zu einfachen Gegentoren – ein Muster, das sich über weite Strecken der Partie zog.
Ständiger Rückstand – aber großer Kampf
Nach dem Seitenwechsel lief Greifswald meist einem Zwei- bis Drei-Tore-Rückstand hinterher. Trotz guter Offensivaktionen – insbesondere über Bastian Ihleburg (9 Tore) und Borys Skibniewski (5 Tore, davon 4 sicher verwandelte Siebenmeter) – gelang es nicht, das Spiel komplett zu drehen.
Grimmen zeigte sich vor allem von der Siebenmeterlinie eiskalt (6/6) und nutzte die Fehler der Gäste effizient aus. Dennoch blieb der HCV kämpferisch.
Spannende Schlussphase
In der Schlussphase wurde es noch einmal dramatisch. Nachdem Grimmen zwischenzeitlich mit drei Toren führte, kämpfte sich Greifswald erneut heran. In der 59. Minute verkürzte der HCV per Siebenmeter auf 33:34. Die letzten Sekunden gehörten den Gästen – doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.
Ein Spiel, das vor allem durch eigene technische Fehler entschieden wurde. Offensiv zeigte der HCV Moral und Qualität, doch die fehlende Konsequenz
und die zu hohe Fehlerquote verhinderten letztlich einen möglichen Punktgewinn. Positiv bleibt der starke Kampfgeist bis zur letzten Sekunde – darauf lässt sich aufbauen.















