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Ambitionierte Cottbuser setzen sich souverän durch

Trotz Ferienzeit und schwieriger Wochen war die Mehrzweckhalle in Greifswald ordentlich gefüllt. Die Fans standen hinter ihrer Mannschaft – und genau das blieb auch den Gästen aus Cottbus nicht verborgen.

Nach dem deutlichen 33:19-Auswärtssieg fand LHC-Trainer Bennett Speed anerkennende Worte – und zwar nicht nur über die zwei Punkte: „Vielen lieben Dank für die Gastfreundschaft. Es ist wirklich bemerkenswert, was ihr hier aufzieht“, lobte er die Strukturen und das Umfeld in Greifswald. Worte, die zeigen: Der HC wird in der Liga wahrgenommen – unabhängig von der aktuellen Tabellensituation.

Auch auf Heimseite richtete sich der Blick nach dem Spiel auf die Ränge. Trainer Gunnar Jasmann betonte die Bedeutung der Fan-Unterstützung: „Danke für die großartige Unterstützung – das ist in unserer Situation wirklich nicht selbstverständlich.“ Selbst nach der erneut deutlichen Niederlage blieben die Fans bis zum Schluss lautstark hinter ihrer Mannschaft – ein Zeichen, das innerhalb des Teams wertgeschätzt wird.

Cottbus mit klarem Ziel und hoher Qualität

Sportlich untermauerte der Drittligaabsteiger seine Ambitionen. Cottbus will oben dranbleiben – vielleicht mehr als nur „anklopfen“, wie Speed es formulierte. Zwar habe man es nicht komplett in der eigenen Hand, doch sollte sich die Chance auf den Aufstieg ergeben, „dann gehen wir auch hoch –da sind wir ehrlich“, stellte der Gästetrainer klar.

Diese Zielstrebigkeit war auf dem Feld spürbar. Cottbus agierte reif, effizient und bestrafte Fehler konsequent. Besonders im Umschaltspiel und über die Außenpositionen zeigten die Gäste ihre Klasse – jeder technische Fehler, jeder Fehlwurf vom HC wurde nahezu postwendend in ein Gegentor umgewandelt.

Gute Abwehrarbeit macht Hoffnung

Die Defensivarbeit des HC war über weite Strecken ordentlich. Die Mannschaft arbeitete kompakt, verteidigte intensiv und zwang Cottbus immer wieder zu schwierigen Würfen. „Mit der Abwehrintensität und der Art und Weise, wie die Jungs bis zum Schluss gearbeitet haben, bin ich zufrieden“, erklärte Jasmann.

Im Angriff und in der Abwehr fehlte jedoch die Belohnung. Nachwuchstorhüter René Behm hatte es schwer und bekam weder in der ersten noch in der zweiten Halbzeit Zugriff auf die Würfe. Paul Uhl, nach überstandener Kreuzbandverletzung mit HC-Debüt, benötigte zunächst Zeit, belohnte sich aber Mitte der zweiten Halbzeit mit mehreren starken Paraden – ein persönlicher Erfolg nach monatelanger, professionell durchgezogener Reha.

Zu viele Einladungen im Positionsangriff

Das zweite große Problem lag im eigenen Angriffsspiel. 25 Fehlwürfe sprechen eine klare Sprache. Dazu kamen technische Fehler und Ballverluste im Positionsangriff – genau das spielte Cottbus in die Karten.

„Wir scheitern über 60 Minuten zu oft an uns selbst – vor allem bei klaren Torchancen. 25 Fehlwürfe sind einfach zu viel“, brachte es Jasmann auf den Punkt. So wuchs der Rückstand Schritt für Schritt, obwohl der kämpferische Einsatz bis zum Ende stimmte.

Blick nach vorn

Trotz der Deutlichkeit blieb der Auftritt nicht ohne Anerkennung. Speed betonte, dass man die Entwicklung in Greifswald sehe, und wünschte dem HC ausdrücklich, die Verletzungsmisere hinter sich zu lassen und den Klassenerhalt zu sichern.

Die Mannschaft zeigte Moral, die Halle stand hinter ihr – und das nächste Spiel bietet eine neue Bühne, um das lang ersehnte Erfolgserlebnis zu feiern.

Vorpommernderby wirft seine Schatten voraus

Am kommenden Samstag, den 28. Februar um 18 Uhr, wartet das Vorpommernderby gegen die erfahrenen Gäste aus Loitz – präsentiert von Marktkauf Greifswald. Ein emotionales Duell, bei dem Intensität und Leidenschaft noch einmal steigen werden. Zwei stimmungsvolle Fanlager werden für eine lautstarke, volle Mehrzweckhalle sorgen – hart umkämpft, aber fair. Jetzt heißt es zusammenrücken: Mannschaft und Fans haben gegen Cottbus bis zum Schluss alles gegeben – genau dieses Miteinander braucht es im Derby.

„Wir wollen zusammen mit euch ein richtig geiles Derby abliefern“, sagt Gunnar Jasmann – und dieses Zusammen ist der Schlüssel. Halle vollmachen. Laut sein. Leidenschaft zeigen. Und sich endlich gemeinsam belohnen.

Tickets: hcvorpommern.de/tickets

HC Vorpommern-Greifswald spielte mit: Behm, Uhl (beide im Tor), Strüwing (2), Werner (1), Jung (2), Ihleburg (1), Steinberg (3), Eichhorn (3/1), Biederstädt (1), Bonin (2/2), Schlingmann (3), Urbaniak (1), Wessely, Felkel, Dübener.

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