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Super Derby-Stimmung von den Rängen, großer Kampf auf dem Feld

Vor über 600 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Halle hat der HC Vorpommern-Greifswald am Samstagabend trotz einer 28:35-Niederlage gegen den favorisierten HSV Insel Usedom ein gutes Spiel gezeigt – und eindrucksvoll bewiesen, dass der Liga-Neuling mit seiner Fankulisse die Regionalliga bereichert.

Von Beginn an präsentierte sich das Team von Trainer Gunnar Jasmann hochkonzentriert und leidenschaftlich. Die Abwehr stand kompakt und aggressiv, dahinter zeigte Keeper Jona Brüggmann eine überragende Leistung mit zahlreichen Paraden. Im Angriff überzeugte der HC mit hohem Tempo und sehenswerten Kombinationen – sehr zur Freude des lautstarken Publikums. Nach einem guten Start (2:0, 4. Minute) und starker erster Halbzeit ging der HC verdient mit 12:11 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst das gleiche Bild: Der HC hatte zwei klare Chancen, um die Führung auszubauen, scheiterte aber am routinierten HSV-Keeper Lech Krynski. Diese vergebenen Möglichkeiten und technische Fehler nutzten die erfahrenen Insulaner eiskalt aus. Usedom, die von knapp 100 Fans ebenfalls lautstark unterstützt wurden, drehte das Spiel und setzte sich dank besserer Chancenverwertung und weniger Fehlern im Positionsangriff über 14:18 (39.) und 18:27 (47.) entscheidend ab.

Trotz des Rückstandes ließ der HC den Kopf nicht hängen. Mit großem Kampfgeist, lautstark unterstützt von den Fans, kämpften die Greifswalderweiter um jedes Tor. Am Ende stand zwar ein 28:35, doch der kämpferische Auftritt der jungen Mannschaft verdiente großen Respekt.

„Ich bin stolz auf die Jungs“, sagte HC-Coach Gunnar Jasmann nach der Partie. „Wir haben nach der Niederlage in Loitz eine tolle Reaktion gezeigt, vor allem in der ersten Halbzeit. Diese 13 schwachen Minuten nach der Pause haben uns leider das Spiel gekostet.“ Er lobte die herausragende Stimmung in der Halle und bedankte sich für die Unterstützung der treuen Fans.

Das Publikum sah ein faires, intensives Derby, das beste Werbung für den Handball in der Region Vorpommern war. Super Stimmung von den Rängen, Leidenschaft auf dem Feld – das Vorpommernderby hielt, was es versprach und macht Lust auf mehr. Der Aufsteiger und seine Fans sind eine Bereicherung für die Liga.

Bereits am kommenden Sonntag steht für den HC die nächste Herausforderung an: das Auswärtsspiel bei der SG OSF Berlin – ohne Harz, aber mit dem klaren Ziel, an die starke Leistung anzuknüpfen.

Nächstes Heimspiel am 15. November

Das nächste Heimspiel bestreitet der HC Vorpommern-Greifswald am 15. November um 18 Uhr in der Greifswalder Mehrzweckhalle. Der Verein hofft, dass auch zu diesem Spiel wieder viele Fans den Weg in die Halle finden und das Team lautstark unterstützen. Rabattierte Online-Tickets sind bereits verfügbar.

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