Wieder einmal hatte die TSV Rotation Dresden zum Turnier eingeladen. Diesem folgten die Senioren der Handball SG Greifswald nun schon zum wiederholten mal. Zum einen weil es galt, den Titel zu verteidigen und zum anderen weil mittlerweile eine enge Freundschaft über die Jahre zu den Dresdenern entstanden ist.
Die Männer von der HB SG um Kapitän Häcker waren dieses Mal schon am Freitag angereist, um den Strapazen der Anreise aus den Vorjahren zu entgehen. Leider hatte das nicht viel genutzt, denn das erste Spiel gegen die SG Motor Wilsdruff wurde mit 10 zu 13 verloren. In diesem Spiel wurde die erste Halbzeit komplett verschlafen und die weitaus jüngeren Wilsdruffer wurden ihrer Favoritenrolle voll gerecht. Im zweiten Spiel gegen Lok Pirna lief es dann für die Greifswalder um Trainer Lietz weitaus besser. Hier wurde ein klarer Sieg von 15 zu 9 herausgespielt. In diesem Spiel zeigte der Youngster Altenburg eine klasse Leistung und sicherte so den Sieg. Was folgte, war im dritten Spiel das eigentliche Highlight gegen die Rotation Dresden. Das Spiel war wie immer nichts für schwache Nerven. Die Dresdener, noch zwei Minuten vor Schluss führend, waren ihres Sieges sicher. Aber dies war ein Trugschluss, denn die Handballer aus Greifswald wollten den Titel unbedingt verteidigen. Um das Ziel zu erreichen, war jetzt aber ein Sieg – oder zu mindestens ein Unentschieden – unbedingt notwendig. Am Ende sprang ein 12 zu 12 Unentschieden heraus und aufgrund des besseren Torverhältnisses war das Endspiel erreicht. Dieses wurde dann gegen die in der Vorrunde siegreichen Wilsdruffer bestritten. Was in diesem Spiel um Platz Eins von den Greifswaldern geboten wurde, knüpfte an alte Zeiten an. Torsten Sitterlee überzeugte mit seinem Einsatz, ging teilweise an seine Schmerzgrenze wie die gesamte Mannschaft und riss alle mit, den Sieg zu erringen. Die Abwehr war ein Bollwerk und alles, was dann noch durch kam, war ein gefundenes Fressen für den überragenden Below im Tor. Dieser lag teilweise Quer in der Luft und parierte fast jeden Rückraumwurf. Trotz allem war dieser Sieg ein Sieg der geschlossenen Mannschaftsleistung, die mit 15 zu 12 siegte und somit den Turniersieg sicherstellte.
Aufstellung: Below, Sitterlee, Wollmann, Witt, Häcker, Altenburg, Lietz, Jokiel, Langkabel














