Handball SG Greifswald – HSV Grimmen II 26:27 (17:13)Der Landespokal muss im Viertelfinale ohne Greifswalder Beteiligung auskommen, obwohl es 50 Minuten so aussah, als ob der Einzug in die nächste Runde gelingen sollte. Doch in den letzten 10 Minuten verspielte man einen 5-Tore Vorsprung und brachte sich so um den fast verdienten Lohn. Vor dem Anpfiff hätte wohl auch kaum jemand gedacht, dass die Greifswalder die Partie so lange offen gestalten können, denn die Personaldecke war wie schon so häufig in der Saison sehr dünn. Und so verschlief man die Anfangsphase komplett und geriet schnell ins Hintertreffen, bevor man in der 5. Minute den ersten Treffer zum 1:3 erzielen konnte. Plötzlich lief es wie am Schnürchen. Bis zur 10. Minute wandelte man den anfänglichen 3-Tore-Rückstand in eine 6:3 Führung um. In der Folgezeit fielen die Tore bis zum 10:7 (16. Minute) abwechselnd auf beiden Seiten. Man merkte schon, dass die Greifswalder reichlich Zielwasser getrunken hatten, denn es war nun fast jeder Schuss ein Treffer. So baute man den Vorsprung immer weiter aus und ging in der 19. Minute erstmals mit 5 Toren beim 13:8 in Führung. Diese komfortable Führung konnte auch bis zum Halbzeitpfiff beim 17:13 behauptet werden. In der Halbzeitansprache gab es wenig zu kritisieren. Allerdings warnte Trainer Krabbe seine Schützlinge auch, dass die Gäste sicher noch nicht aufgeben werden. Und er sollte auch Recht behalten. Nach dem Wiederanpfiff gelang innerhalb kurzer Zeit der Anschluss zum 17:16, da die Greifswalder zwischenzeitlich in Unterzahl agieren mussten. Doch man besann sich wieder auf die eigenen Stärken und stellte in der 42. Minute wieder eine 4-Tore-Führung beim 20:16 her. Als es dann in der 50. Minute 24:19 stand, schienen die Hausherren schon fast auf der Siegerstraße zu sein. Doch im Handball ist eben alles möglich. Der Vorsprung schmolz Tor um Tor und in der 56: Minute war die Partie beim Stand von 25:25 wieder völlig offen. Als die Grimmener 30 Sekunden vor dem Abpfiff zum 26:27 trafen, hatten die SG-Spieler noch die Chance zum Ausgleich, was ein Siebenmeter-Werfen zur Folge gehabt hätte. Doch der letzte Wurf fand nicht mehr den Weg ins Tor und somit war die Entscheidung gefallen. Für die Greifswalder bleibt nun aber nicht viel Zeit dem Spiel nachzutrauern. Bereits am kommenden Samstag bestreiten sie ihr nächstes Heimspiel. Dann empfängt man in der Verbandsliga den Stralsunder HV II.7-Meter: Greifswald 3/3; Grimmen 3/2
2-Minuten: Greifswald 8; Grimmen 6Handball SG spielte mit: Nickel (im Tor), Bleul (7), Mouginot (5), Marks (5), Zirzow (1), Dietrich (5/3), Formella, Wodke (3), Schulz














