Das Handballjahr 2017 steht für die 2. Mannschaft der Handball SG Greifswald (noch) unter keinem guten Stern. Nach 7 Wochen punktspielfreier Zeit verloren die Männer um Trainer Andreas Finkenstein am Sonntag gegen den Ligakonkurrenten SG Uni Greifswald/Loitz III mit 24:26 (11:13) auch das zweite Spiel in diesem Jahr.
In einem mäßigen Spiel konnte sich zu Beginn keine Mannschaft entscheidend absetzen. Technische Fehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten prägten das Geschehen. In der Greifswalder Deckung wurde zu passiv agiert und im Angriffsspiel kam kein Schwung in die Reihen der SG-Sieben. Und so leuchtete meistens ein Unentschieden auf der Anzeigetafel. 2:2, 4:4 und 8:8 waren die Zwischenstände bis zur 20. Minute. In der Folge brachten ein Fehlwurf und ein Abspielfehler das 8:9 für Loitz III, ein nicht gefangener Ball am Kreis das 8:10 und nach Schrittfehler und einem verworfenen Siebenmeter stand es 8:11 (24. Minute). Beim 11:13 für Loitz III ging es zum Pausentee.
Trainer Finkenstein war mit dem Auftreten seiner Mannschaft nicht zufrieden. Dementsprechend fiel auch die Kabinenansprache aus. Motiviert und gewillt, den Spieß noch umzudrehen, kamen die SG-Spieler aus der Kabine. In der Abwehr wurde jetzt beherzter zugefasst und im Angriff erspielten sich die Gastgeber bessere Wurfpositionen. Und mit diesem notwendigen Druck auf die Peenetaler erzielte die SG-Sieben in der 36. Minute den Ausgleich zum 15:15. Aber auch Loitz III blieb am Drücker und nutzte die Greifswalder Fehlwürfe zur 15:17 Führung. Mit viel Einsatz kämpften sich die SG-Spieler wieder heran und glichen zum 18:18 (43.min) aus. Aber Murphys Gesetz schlug wieder zu: die Gäste wurden durch eigene Fehler zum Tore werfen eingeladen. Ein 4:0 Lauf der Loitzer sorgte für eine kleine Vorentscheidung (18:22, 50.). Mangelnden Kampfgeist darf man der Mannschaft aber nicht absprechen. Tor um Tor holte die SG-Sieben auf und hatte beim 22:23 (56.) erneut den Anschluss geschafft. In den letzten Minuten fehlte den Greifswaldern etwas die Konzentration, so dass die Loitzer die Unordnung in der Hintermannschaft zu Ihrem Vorteil nutzen konnten. Am Ende unterlagen die SG II-Handballer denkbar knapp mit 24:26.
HB SG II spielte mit: Frosch, Germans, Finkenstein (6), Wodke (2), Saß (3), Wulf (7), Giebner (5), Gerner, Kinnen, Mahnicke, Blankenburg, Kiepsel, Wollmann (1)














