Handball SG Greifswald – Stavenhagener SV 25:29 (10:11)Knapp daneben ist auch vorbei, diese Erfahrung mussten am vergangenen Samstag einmal mehr die Spieler der Handball SG Greifswald machen. In einem bis zum Schluss spannenden Spiel im Achtelfinale um den Landespokal, unterlagen sie am Ende gegen den Stavenhagner SV mit 25:29. Dennoch war der Greifswalder Trainer Thomas Krabbe nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir konnten heute zeigen, dass wir durchaus mit einem MV-Liga-Team mithalten können. Insbesondere in den ersten 15 Minuten gab es nicht viel zu auszusetzen. Danach sahen wir eine Partie auf Augenhöhe die ausreichend Spannung für die Zuschauer bot. Leider ist uns am Ende die Überraschung nicht gelungen, dafür war unsere Fehlerquote letztendlich zu hoch.“ Dabei gelang den Hansestädtern ein Einstand nach Maß in die Begegnung. 5:1 ging man in der 11. Minute in Führung. Und auch beim 7:3 in der 15. Spielminute sah noch alles nach der erhofften Pokalüberraschung aus, denn die Defensive funktionierte fast fehlerfrei und auch im Angriff nutzte man die sich bietenden Chancen konsequent. Doch plötzlich lief nicht mehr viel zusammen bei den Hausherren. Die komfortable Führung wurde binnen weniger Minuten verspielt und die Gäste aus Stavenhagen gingen in der 22. Minute mit 7:9 in Führung. Der Ausgleich zum 10:10 fiel noch in der 28. Minute bevor es beim Stand von 10:11 in die Kabinen ging. Nach dem Wiederanpfiff fielen die Tore abwechselnd auf beiden Seiten bevor die Handball SG durch zwei Treffer in der 42. Minute zum 16:16 ausgleichen konnte. Der Pokal-Krimi war nun auf seinem Höhepunkt, denn die Greifswalder kämpften bis zum Umfallen und gingen in der 47. Minute wieder mit 20:19 in Führung. Und auch beim 22:21 in der 51. Minute hatte man die Nase noch knapp vorne. Doch die Gäste versuchten nun vorzeitig eine Entscheidung herbeizuführen, denn nach 3 Treffern in Folge gingen sie mit 22:24 in Führung. Durch einen verwandelten Siebenmeter in der 56. Minute gelang dann nochmal der Anschluss zum 23:24 bevor die Reuterstädter ihre ganze Erfahrung ausspielten und jeden Fehler der Greifswalder gnadenlos bestraften und sich nur 2 Minuten später vorentscheidend bis auf 23:27 absetzen konnten. Die letzten 4 Treffer der Partie fielen dann wieder abwechselnd auf beiden Seiten und somit endete das Spiel mit 25:29, ohne die erhoffte Pokalüberraschung.7-Meter: Greifswald 7/6 ; Stavenhagen 4/2
2-Minuten: Greifswald 4; Stavenhagen 3Handball SG spielte mit: Nickel, Bonefeld (beide im Tor), Bleul (1 Tor), Marks (3/1), Schumann, Awiszus, Zirzow (4), Warmer (3), Teige (3), Dachner, Wodke (6/5), Lüthke (3), C. Schulz (2)














