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Handball-Damen fanden nicht ins Spiel

Am vergangenen Samstag trafen die Handballerinnen der Handball SG Greifswald in ihrem ersten Heimspiel in der Verbandsliga auf die Vertretung des Rostocker Handball Club III. Für das Spiel hatte sich die Boddenstädterinnen viel vorgenommen, man wollte die Fehlerquote aus dem vergangenen Spiel weiter reduzieren und die sich bietenden Torchancen konsequenter verwerten.
Die Anfangsphase gestaltete sich sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr konnten beide Mannschaften keine wesentlichen Akzente setzen. Mit einem verwandelten Siebenmeter gelang den Greifswalderinnen in der 13 Min. abermals der Ausgleich zum 5:5. Anschließend  schien der Knoten geplatzt zu sein. Aus einer kompakter stehenden Deckung heraus, gelang es den Greifswalderinnen mit drei Kontern in Folge die Führung zu übernehmen und auf ein 10:7 auszubauen. Doch dann häuften sich die Fehler im Angriff, was die Rostockerinnen gleichwohl im Gegenzug konsequent und erfolgreich bestraften. Durch eine Auszeit versuchte das Trainergespann bei einem Spielstand von 10:9 die Damen zu motivieren und forderte eingehend konzentriert zu bleiben.  Die Damen hatten aber den Faden verloren. Folglich  konnte der Spielfluss der Gäste nicht unterbrochen werden, so dass man mit einem Spielstand von 10:14 in die Kabine gehen musste.
Wie in der Auszeit, so forderte das Trainerteam auch in der Pause, dass die Fehler im Angriff sowie in der Abwehr abgestellt werden sollten, damit vor heimischem Publikum die Punkte nicht leichtfertig aus der Hand gegeben werden. Doch wurde dies seitens der Greifswalderinnen in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit abermals nicht umgesetzt. Sie hatten dort angefangen, wo sie zuvor aufgehört hatten. Klare Torchancen wurden  vergeben,  die Fehler im Angriff konnten nicht minimiert werden. Bei einem Stand von 14:17 schienen sich auch bei den Rostockerinnen Fehler einzuschleichen, so dass es gelang sich auf einen Spielstand von 18:19 in der 48 Min. heranzuarbeiten. Aber wiederholt ging auf Seiten der Boddenstädterinnen der Faden verloren. Die Deckung zeigte zu viele Lücken, die die Gäste zu Ihren Gunsten nutzten und somit auf ein 21:24 davon ziehen konnten.  Den Greifswalderinnen gelang es in den letzten Minuten nicht mehr heranzukommen. Trotz gut verwerteter Chancen in der Abschlussphase wurde das Spiel bei einem Stand von 26:30 abgepfiffen.
Für Greifswald spielten: Claudia Weber, Alexandra Kasch (3), Nicole Biedenweg ( 7/1), Jennifer Hollmichel, Anne Ziems (1), Susann Wiese (1), Katrin Saß (9/2), Ute Hannemann, Juliane Behnke, Jennifer Thomas (2), Lisa Germans, Katrin Ziems (3)

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